Aug
01
2013
0

Puricon 13, Tag 1

Der Treffpunkt war nicht wie so oft Wilhelmshöhe (für paar wenige aber schon), sondern gleich direkt beim Hotel. Im Vorfeld wurde verkündet, dass man AB 14 Uhr einchecken kann, aber iwie kam der Eindruck auf, man kann um 14 Uhr garantiert einchecken. Jedenfalls konnten einige wirklich schon kurz nach 12 Uhr einchecken. Der Rest folgte dann in regelmässigen Intervallen nach.
Die Zimmer sind auf den ersten Blick sehr schick, auch erst vor wenigen Jahren renoviert worden. Man sieht aber, dass polnische Arbeiter am Werk waren (Aussage Kami). Wurde nicht ganz sauber gearbeitet. Und offiziell isses ja ein 4-Stern-Hotel.
Zwischen 14 und 15 Uhr gingen alle anwesenden zur Con. ’ne Gruppe um Scripty, Neri ich & Co. waren die letzten, die noch beim Hotel waren und auf Kami gewartet haben. Der wusste aber gar ned, dass wir auf ihn gewartet haben. Deshalb guggte er sich noch so ’ne total blöde Detektivsendung an, bevor er aus dem Zimmer kam. So machten sich also die letzten auf zur Con, nur ich blieb noch im Hotel. Denn ich musste noch arbeiten. Eine Radiosendung von mir, welche schon hätte fertig sein sollen, musste ich noch kurz fertig machen und uppen. Glücklicherweise ist das Hotelinternet ganz anständig, und vor allem kostenlos. Ca. 10mbit/s Download und 2mbit/s Upload. 5 Minuten, nachdem die letzten zur Con gingen, folgte ich ihnen, da ich noch den Autoschlüssel von Kami benötigte. Denn darin lag noch mein Laptop, welchen ich während der Fahrt aus dem Koffer genommen habe. Mit bissl hin und her kam ich dann zum Schlüssel. Währenddessen waren die ersten schon bei der Puritreppe – mit dem berühmt-berüchtigen 49er-Bier ausgerüstet. Sie versuchten sich am ersten Quest.

(Dex hatte sich einige Quests ausgedacht, welche wir als Gruppe erledigen sollten, damit wir etwas zu tun haben. Darunter war eben eine Kiste 49er-Bier innerhalb von 30min zu leeren. Vollständige Questliste hier.)

Jedenfalls sind die Säufer kläglich gescheitert. Man hätte den Quest aber beliebig oft wiederholen können, hat aber bis zum Ende niemand daran gedacht. Ausser Ralle (Dex‘ Freund), aber er konnte keine Willigen zusammentrommeln, bzw. versuchte es ned.
Wie immer für den Freitag, war der Tag durch auf-den-Rest-warten geprägt. Das Beste: Sola & Co. hatten unterwegs eine Autopanne. Haben dann Mietauto besorgt und sind damit zur Con. Gesh, Geshs Freundin und Scripty holten sie dann ab. War anscheinend ned lustig.
Man bedenke, dass Solas Trupp aus ihm und drei Mädchen bestand. Als sie beim Hotel ankamen, war die Rede, dass sie kurz aufs Zimmer gehen; Gepäck lagern und so. 10min, 20min, 30min… Erster Anruf an Sola: Nur noch Schuhe anziehen, sind gleich unten: Nur Sola erschien. Es vergingen weitere 30min, bis die drei Mädels in der Lobby waren. Geshs Freundin was not amused. Es folgte Bitch Fight und so. UND ICH WAR NED DABEI!
Iwann so nach 19 Uhr oder so waren sie dann (endlich) auf der Con. Als Ela und ihre zwei Freundinnen Sibel und Ann Marie vor uns standen, sah man sofort, warum die so lange hatten. Selbstverständlich waren sie frischgeduscht. Wenn man annimmt, dass Sola auch duschen war, mussten sich also vier Leute zwei Duschen teilen. Von den vieren waren drei weiblich. Ergo: Riesenwasserschwendung in Verbindung mit Megastromverbrauch. Aber mit Duschen allein ist es für ein kosmopolitisches Mädchen bekanntlich nicht getan. Und welche Auswirkungen all diese Tatsachen auf die Zeit haben, sollten bekannt sein. Aber muss schon sagen, dass die Mädels ausserordentlich hübsch aussahen. Um nicht zu sagen: Zu hübsch und overdressed. (Alda, des ’ne loliverdammte Con und keine Möchtegern-High-Society-Massendateveranstaltung!? Oder irre ich mich da?????)
Wie auch immer: Sola musste seinen Contätigkeiten nachgehen, denn er war wieder Helfer. Die Con hatte Hilfe auch bitternötig. Ein oder zwei Tage vor der Con wurde das ganze Videoprogramm gestrichen. Daten sind verloren gegangen. Und am Freitag gab’s deswegen auch noch kein gedrucktes Programm. Kam dann erst Samstagmorgen. Sah zwar eher so nach Betaversion aus. Seitenverweise mit XX-Seitenzahlen, total gay. Für die meisten von uns war das (wie üblich nicht so dolle) Conprogramm sowieso viertrangig. Freitag ist Enchiabend! Alle haben nur gewartet, bis es endlich 21 Uhr war. Neri und Kami waren schon um 19 Uhr dort, da sie auf Tabis Geburtstag anstossen wollten. (Tabea ist Kamis Freundin) Dex und paar andere sind auch schon etwas früher als 21 Uhr dort gewesen, da sie nix Besseres zu tun hatten. Scripty, ich und paar andere sind dann mit dem üblich vollen Tram recht genau um 21 Uhr dazugestossen. Dort musste ich mit Entsetzen feststellen, dass das poese Enchi uns nicht mehr die Luxusecke reservierte, sondern den Bereich vor der Raucherlounge und der Treppe zum Klo. Voll am Arsch der Bar und keine lange Sitzbank mehr. D.h. wir konnten bei Vollbesetzung nicht einfach bissl zusammenrutschen. Wir haben vorsichtshalber halt „nur“ für 25 reserviert, hätten aber doch lieber für 30 sollen.

Und dann kam Enchi.
Die vorherigen Jahre waren allesamt sehr unterhaltsam, aber Enchi 13 war… aussergewöhnlich. Und wer ist Schuld? DEX UND SEINE QUESTS. Denn als Sibel und Ann Marie von der Questliste erfahren haben, suchten sie sich kurzerhand einen Quest aus, den sie spontan (gemeinsam) erledigen können. Und was stand fast ganz unten auf der Liste: Gebt hendi oder einem anderen Puritaner einen Knutschfleck (muss zumindest einen Tag halten). Die Hintergrundgeschichte dazu ist halt, dass hendi vor einigen Jahren einen Knutschfleck von Cyril bekam. Cyril war übrigens auch im Enchi anwesend, und gab hendi den krassesten Knutschfleck des Abends. Die anderen kamen von Ela, Sibel und Ann Marie. ALL THREE AT THE SAME TIME! Von Elas zweitem Versuch gibt’s sogar ein hilarious Video. Sieht für mich zwar eher so aus, als würde sie sich an hendis Rücken säugen… 30s danach kam Sola ins Enchi. Und so wurde der Enchiabend richtig lanciert. Der zum Sidequest degradierte Hauptquest von 20 Long Island Ice Teas wurde zu einer Randnotiz. Trotz allem wurde der Quest erfüllt. Mind. 22 Long Islands hatte unser Tisch, minus 1. Ein Long Island von mir kam nie an. Wie viele Long Island wir schlussendlich hatten, ist unbekannt. Denn die letzte Rechnung wurde von hendi beglichen, ohne zu wissen, was alles so dabei war. Im Restbetrag müssten seine, Akros, Wettas und Mauz‘ Rechnungen enthalten gewesen sein. Der Beleg ging aber iwie verloren. Waren ca. 80 Euro oder so. Ihr fragt euch, warum hendi das getan hat? Nya, weil er sturzbesoffen war.

    Henchicon 13
    Ein „Drama“ in unbekannt vielen Äkten.
    2013, Fruechtechorb.

Prolog

hendi war schon halb im Suff,
da steckten wir noch voll im Muff.
Man verspürte noch keinen Gram,
wir wussten auch nicht, was auf uns kam.

Denn in Trams voll mit Hängeärschen,
muss fürchterliche Enge herrschen.

Akt 1: nach dem Vorspiel

Es fing alles dergestalt harmlos an. Die üblichen reichhaltigen Diskussionen, während man gleichzeitig Hochprozentiges trank und Üppiges ass. Als es nach 22:30 Uhr war, wurde die Enchilada Hour eingeläutet. Alle Jumbos nur 5,50 Euro. Unser Ensemble bestellt sich in dieser Zeit meistens nur Long Islands. Dann musste die erwähnte Questliste den Weg zu den zwei Mädchen gelangen. Als der Knutschfleckquest angefangen wurde, dachte meinereiner: „WUT?! Von Ann Marie UND Sibel?! Wusn… Holy Shit!!! Von Ann Marie, Sibel und ELA?! Wo ist Sola, wenn man ihn braucht?! Und warum musste hendis Nick im Questbeschrieb stehen?! *jelly*“ Nyo, war trotzdem lustig anzusehen. Vor allem war Cyrils Knutschfleck der einzige, der den Namen verdiente. Hm, strange, ne?

Akt 2: Die Leiden der jungen Sibel

Als Sola uns im Enchi mit seiner lang ersehnten Anwesenheit beehrte, verlagerte sich hendi auch ans andere Ende des Tisches, wo Ela & Co. sassen. Und was geschieht, wenn Cyril und ein von Alkohol und einem Dreifachknutscher besoffener hendi auf einen Sola stossen? Gay Games! Und weil auch das Schicksal seinen Spass haben wollte, setzte es drei willige Mädchen daneben. Eins wurde von ihrem Lebensgefährten noch im Zaum gehalten, die anderen walteten nach eigenem Gusto. In dieser Hinsicht eine Anekdote: Ann Marie übertrug mittels Strohhalm ein paar Milliliter ihres Cocktails ins Glas von Puwa, dem thailändischen Kolléschen von nocontent. Das musste Ela natürlich augenblicklich nachmachen. Kaum hat sie ihren Cocktail im Strohhalm eingefangen, erhallt eine kolossale Stimme die Bar: Ela: NEIN! Wie ein eingeschüchtertes Hündchen zog sich Elalein daraufhin zurück. Und sie ward nicht mehr gesehen.
Einige Zeit und mehrere Eskapaden später, hat sich hendi zu Sibel gesetzt.

Sibel – Betonung auf der zweiten Silbe – seit wenigen Jahren im Besitze des Ü30A-Status‘, kaum 1,60m gross, Kommilitonin von Ela und Ann Marie. Ein scheues Rehlein mit einem dahinhauchenden und zartbesaiteten Stimmchen, das selbst Fluttershy in den Schatten stellt. Jedes akustikwahrnehmende Lebewesen würde sich diesem permanentem Ohrgasmus dahingeben. Dazu milchigweisse Haut mit leichter Färbung; umrahmt von langem, nussbraunem Haar mit Spuren einer Rottönung; garniert mit Ponyfrisur und wunderhübschen Augen. Man kann der Evolution nur dankbar sein, schenkte sie den meisten Lebewesen die visuelle Wahrnehmung. Besitzt man neben den zwei erwähnten physiologischen Fähigkeiten auch noch den Tastsinn (optional auch den Geruchssinn), ist man einfach froh, dieses formvollendete Überwesen miterleben zu dürfen. Kurz gesagt: Der wahrgewordene 3D-Traum aller 2D-Fetischisten, die selbst Aphrodite erblassen lassen würde.

Dann stelle man sich folgendes Szenario vor: Sibelshy, in den verschlungenen henditentakeln gefangen! Schüchternheits- und freundlichkeitsbedingt keinerlei Gegenwehr der Nymphe. Kein Piepsen, keine non-verbalen Hilferufe: Lediglich das Ausharren der Situation mit einem leicht erzwungenen Lächeln. Die lokale Umwelt in Schockstarre versetzt, bot auch keinen externen Ausweg aus der misslichen Lage, und ging den egoistischen Tätigkeiten nach, ohne den zwei gross Aufmerksamkeit zu schenken. Es verging Sekunde um Sekunde, jedoch zeigte der von DMC promovierte Frevler keine Anzeichen von Nachlassen. Die alkoholschwangere Luft setzte sich in den Köpfen nieder, das Gegröle und Gekreische zeugte von einer nie dagewesenen Orgie. Was sollte bloss aus dem Universumskulturerbe werden? Wird es gegen den Willen erobert und verschandelt, sodass die Nachwelt nur noch von den Schilderungen der Zeitgenossen davon erfahren kann? Wo blieb der selbstmörderische und galante Prinz? Sollte der Abend zu einem weiteren leidigen Kapitel werden, das die Verdorbenheit und Unmoral der Menscheit aufzeigen sollte?

Akt 3: Der unverhoffte Wohltäter

Der in düsterem Nebel versunkene Schauplatz lichtete sich langsam. Es bildeten sich schon Fluchtgruppen, da kam aus dem anderen Ende der Welt unvorhergesehen ein atypischer Retter dahergetorkelt. Durch übermässigen Feuerwasserkonsum subjektiv auch schon in einer anderen Welt agierend, fand der Held eine erbärmliche Landschaft auf. Den Einhörnern wurden durch eigene Unfähigkeit die Hörner ausser Kraft gesetzt, die Bakemonos haben sich angsterfüllt in ihren Löchern verkrochen. Aeneas von Neriel konnte sich dieses Trauerspiel nicht ansehen und schritt unerschrocken ein. Ohne Vorwarnung packte er sich die mit organischem Sekret überzogenen Tentakel und riss die Prinzessin weg. Schwarzes Blut vermengte sich mit dem glitschigen Schleim und überdeckte den Tatort mit einer unerkenntlichen, gallertartigen Masse. Das primäre Ziel wurde aber erreicht. Die holde Maid wurde aus den Fängen des Dämonenkönigs befreit. Der tapfere Neri begriff seine Taten selber nicht, noch konnte er sie richtig einordnen und sich nachträglich daran erinnern. Bald darauf verliess die Meute das Lokal und hinterliess ein Blutbad sondergleichen: Ein finanzielles Desaster, dessen Ausmass bis heute verschleiert bleibt, unzählige Gefallene, und möglicherweise unheilbare psychotraumatische Folgen für die Überlebenden.

Epilog

Das Enchilada war passé,
war das nun Geschichte?
Wiederholen sollte es sich nicht,
wer daran glaubt, ist ein Wicht.

Ende des Dramas

Nach dem Enchilada ging’s zurück zum Hotel, da niemand eine bessere Alternative hatte, zumal Ela mit ’ner Flasche Honigschnaps lockte. Und Eierbechern. Ein (recht grosser) Teil der Gruppe versammelte sich anschliessend im Zimmer 508, bei OJ & Co. War für einige Anwesende ein bisschen strange, weil sie einige von uns nicht kannten. Aber es ging iwie. Und der Honigschnaps ist grässlich, mit einem angenehmen Honigabgang. Im TV lief übrigens auch nix. Und ich habe durch eine verlässliche Quelle in Erfahrung bringen können, dass es Sibel anscheinend gar nicht sooo unangenehm war. Der weitere Abend endete dann ohne nennenswerte Vorfälle.

Autor: Fruechtechorb | Erstellungszeit: 10:59 Uhr | Kategorien: Purisophie | |
Dez
10
2011
1

Frolumne #10: Desktops und Startseiten

Mich nahm mal wunder, wie die Startseiten und Desktops meiner Homies aussehen, darum habsch einfach gefragt, ob die davon Screenies machen können. Ein paar sind glücklicherweise meiner Bitte gefolgt, und hier nun unsere Galerie~
Obiges Bildchen ist ein Screenie vom Burogu, wie er in 1080p aussieht, damit man auch sieht, wie der richtig aussieht. (btw: Das Blog is gay, ich verweigere diese Schreibweise)

Desukutoppu~

Autor: Fruechtechorb | Erstellungszeit: 2:26 Uhr | Kategorien: Lesens-/Sehenswertes, Lustiges, Moe degeso~ :3, Purisophie | Tags: |
Feb
26
2011
4

#madokarape

Joint den Channel im euirc, um über Puella Magi Madoka Magica zu labern. Spoiler ist erlaubt und erwünscht. Thesen über den Fortlauf und Ähnliches genauso. Seid also up to date mit Madoka, sonst werdet ihr gespoilered. Mal schauen, wie viele meinem Ruf folgen werden… /人◕ ‿‿ ◕人\

Ach, wenn gerade niemand anwesend ist, keine Sorge, wir (sind bisher zwar nur zu zweit) kommen irgendwann abends schon noch.

Übersetzung:
Sei nicht von den Verstorbenen eingenommen, weil du immer noch lebendig bist.
※Spring in meine Brüste

Autor: Fruechtechorb | Erstellungszeit: 2:36 Uhr | Kategorien: Lesens-/Sehenswertes, Purisophie | Tags: , |
Feb
23
2011
4

Faust I: Eine Tragödie in 3 Akten

In der Eng-Sub-Szene sieht man ja öfters Logs aus dem entsprechenden internen Channel, weil es lustig oder dramatisch abging. Tjoa, das ist bei uns nicht anders, nur wird das meiste unter Verschluss gehalten. Nun, gestern war mal wieder so ein Tag. Es ist im Grunde genommen nichts Weltbewegendes, aber ich hatte sooo meinen Spass dabei. Ich glaube, ich war und bin auch der Einzige, der das lustig fand/findet. Nun ja, will der Welt dieses Kleinod der Weltgeschichte nicht vorenthalten.

Kleine Infos: Gaystar ist ein von mir treffend gewähltes Pseudonym, und ich selber bin Panty_and_Stocking, der Erzähler. Ich bin im IRC mit fünf Nicks unterwegs. Ach, und unser interner Channel heisst WIRKLICH #yaoi! Ich schwöre auf Koran!

Und wer den Prolog nicht gelesen hat:

*mia will eine Konversation mit Gaystar anfangen*
Gaystar: Kann nicht, habe eine Tusse an der Angel.

Gaystar~

Autor: Fruechtechorb | Erstellungszeit: 1:05 Uhr | Kategorien: Purisophie | Tags: |
Jun
10
2010
0

Purikura erklärt: Politik

Isch starte hiermit die Purikura erklärt Reihe. Nayo, der erste offizielle Beitrag stammt zwar ned mal von uns, aba wayne. Ich hab ja schon mal vor einiger Zeit den abnehmenden Grenznutzeneffekt erklärt. Und das, obwohl meine Stärke wahrlich nicht die Makroökonomik ist. Nun denn, was ist Politik:
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Der kleine Sohn geht zum Vater und fragt ihn, ob er ihm erklären könne, was Politik sei. Der Vater meint: „Natürlich kann ich dir das erklären. Nehmen wir zum Beispiel mal unsere Familie: Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, die Zukunft. Hast du das verstanden?“ Der Sohn ist sich nicht ganz sicher und möchte erst mal darüber schlafen. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am Elternschlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen sich die beiden nicht stören. So geht er halt wieder ins Bett und schläft. Am Morgen fragt ihn der Vater bei Tisch, ob er nun wisse, was Politik wäre und es mit seinen eigenen Worten erklären könne. Der Sohn antwortet: „Ja, jetzt weiß ich es: Der Kapitalismus wirft sich auf die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voller Scheiße.“

Hab des in leicht abgeänderter Form von hia copy/pasted.

Autor: Fruechtechorb | Erstellungszeit: 0:03 Uhr | Kategorien: Purisophie | Tags: |

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